Tavira ist klein und überschaubar,
aber doch gibt es viel zu erleben: Kirchen, alte Häuser, regionale Küche, die Markthalle, das Meer.

 

Tavira Tavira ist eine Stadt, in der noch viele Traditionen der Algarve lebendig sind.

Sie liegt an der Ostalgarve, am Rande des Naturschutzgebietes Ria Formosa. Das historische Stadtbild mit den charakteristischen Spitzdächern ist erhalten geblieben, das Zentrum wurde sehr behutsam entwickelt. Oft kommen Besucher nur für einen Tag. Wer aber das Leben in dieser ursprünglichen Stadt mitbekommen möchte, sollte länger bleiben und sich der Stadt, ihren Geräuschen und Rhythmen überlassen. Dazu gehört der stündliche Glockenschlag der Kirchen, den man auch von unserem Ferienhaus Casa Avelar aus hören kann. Dazu gehören Spaziergänge durch die unebenen, gepflasterten Gassen und Straßen, gesäumt von meist weißen Häusern. Oder ein Besuch auf dem Markt, wo Obst und Gemüse teilweise noch aus Bauerngärten stammen und tatsächlich aromatisch schmecken und wo der Fisch noch in der vergangenen Nacht aus dem Meer geholt wurde. Hier auf dem Markt wird auch, wie in einigen Geschäften, die kostbare "Flor de Sal" verkauft, die in den Salinen von Tavira gewonnen wird.

Tavira ist beiderseits des Rio Gilão, der vom Rhythmus der Gezeiten bewegt wird, gewachsen. Eine alte, vermutlich aus der Römerzeit stammende Brücke verbindet beide Seiten miteinander. Ein bißchen ist sie wie die Brücke von Avignon. Man spaziert hinüber wie auf einer Bühne, rundum eine bezaubernde Kulisse. Und je nach Licht, Tageszeit und Gezeitenstand zeigt sich das Panorama immer wieder anders. Wenn man sich für Kunstgeschichte interessiert, lohnen die zahlreichen Kirchen einen Besuch, mit unterschiedlichen Baustilen und interessanten Kachelgemälden in Blau-Weiss. Regelmäßig gibt es Kirchenkonzerte, Ausstellungen im Palácio da Galeria und andere kulturelle Aktivitäten, wozu auch das Gastronomie-Festival im Mai gehört.



Am Meer: Den Sand unter den Füßen spüren, durch die Wellen hüpfen,
Muscheln sammeln, Windvögel steigen lassen, lachen, träumen,
sich weit und schwerelos fühlen

 

Praia BarrilDie Strände liegen zwar nicht, wie man so sagt, vor der Haustür. Aber die Fahrt mit den kleinen, offenen Booten, die zwischen der Insel von Tavira und dem Ableger "Quatro Aguas" pendeln, hat auch ihren Reiz. Etwa zehn Minuten dauert die Fahrt durch die Ria Formosa. Und in weiteren zehn Minuten ist man zu Fuß am Sandstrand am Atlantik. Die Inseln sind, v.a. in der Nebensaison, paradiesisch ruhig. Ein paar Erhebungen aus Sand, kleinen Büschen und Bäumen, der Küste vorgelagert. Ein paar Sommerhäuschen und Restaurants, mehr nicht.


Ausflüge und Wanderungen

In der Umgebung Taviras gibt es zwei Golfplätze. Und in den Bergen, in der Umgebung des Dorfes Cachopo, läßt es sich gut wandern, besonders im Frühjahr, Herbst und Winter. In der Casa Avelar gibt es dazu einiges an Informationsmaterial.

Lohnend sind auch der Besuch des Samstagsmarktes von Olhão, eine Fahrt durch die Berge über Cachopo nach Alcoutim und evt. Mertola am Guadiana sowie ein Tagesausflug nach Sevilha, von der Algarve nach Andalusien.

Visuelle Impressionen